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Die im AMIGA verwendeten Mikroprozessoren der 680x0-Familie (wobei das x für die Ziffern 0, 1, 2, 3, 4 oder 6 steht) wurden zum größten Teil von Motorola hergestellt. Schon das erste Modell dieser Reihe
ist intern mit 32 Bits Breite strukturiert, obwohl es nach außen mehr ein 16-Bit-Prozessor ist. Diese Prozessorfamilie ist ungemein flexibel programmierbar und bietet dem Programmierer viele Möglichkeiten, seine
Software zu optimieren. Stichworte für den Fachmann sind "flaches Speichermodell ohne einschränkende Segmentierung", eine große Anzahl interner, wirklich allgemein verwendbarer Register und ein "fast
orthogonaler Befehlssatz".
Motorola baute die CPU für den Amiga, die Serie begann mit den MC 68000. Später folgten höhere Modelle vom MC 68010 und MC 68020 und ...30...40 bis hin
zum MC 68060. Der MC 68000 hatte einen Datenbus von 16 Bit Breite. Die weiteren MC 68ér waren enorm leistungsfähiger, es waren 32 Bit RISC Prozessoren.
Aufgrund der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit waren diese Prozessoren besonders für die grafische Datenverarbeitung geeignet.
Die so genannten Turbokarten, konnten wahlweise mit Coprozessoren bestückt werden. Der MC 68881 und MC 68882 waren die beiden häufigsten Vertreter und waren für die
arithmetische Gleitpunkt Berechnung zuständig.
Übrigens die Kürzel der CPU´s und Coprozessoren lauten MC oder XC
Neben Motorola haben Signetics (Kürzel SCN), bzw. Signetics/Thomson (Kürzel TS) und MOS Technologies, auch unter Mostek bekannt, (Kürzel MK) 680x0er produziert.
Hitachi benutzt das Kürzel HD und Toshiba TMP.
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